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Generationsübergreifende Kreativität

Caritas verbindet Generationen Nievenheim
Datum:
6. März 2026
Von:
Caritas Rhein-Kreis Neuss

Gemeinsam singen, Bilderbücher betrachten, ein Kräuterbeet bepflanzen, Plätzchen backen, herumtollen auf dem Spielplatz an der Basilika Knechtsteden, Lagerfeuerromantik erleben am Martinsfeuer – die Begegnung zwischen den beiden Caritas-Kitas in Dormagen und den Senioren in der Nachbarschaft der Einrichtungen ist vielfältig. Mit Blick auf das Jahresmotto 2026 „CARITAS VERBINDET GENERATIONEN“ wollen sie und ihr Team den seit Jahren gepflegten Austausch zwischen Alt und Jung intensivieren. 

In Dormagen betreibt die Caritas im Rhein-Kreis Neuss zwei Kindertagesstätten. Die Kita im „Haus der Familie“ mit insgesamt 60 Mädchen und Jungen befindet sich wie das Mehrgenerationenhaus nahe dem Dormagener Ortskern. Das Mehrgenerationenhaus ist ein Begegnungszentrum für Jung und Alt im Gebäude Unter den Hecken 44. In dem rund sieben Kilometer entfernt liegenden Seniorenzentrum Nievenheim  mit den Häusern St. Josef und St. Franziskus leben bis zu 127 ältere Menschen in vollstationärer Pflege. Die Kita Nievenheim mit 40 Kindern liegt einen Steinwurf vom Seniorenzentrum an der Conrad-Schlaun-Straße 22 entfernt. 

„Als katholischer Wohlfahrtsverband haben wir zahlreiche Kooperationsprojekte zwischen dem Seniorenzentrum Nievenheim, dem Mehrgenerationenhaus und der Pfarrgemeinde St. Michael in Dormagen im Blick“, berichtet die Kita-Koordinatorin Rebecca Guthoff. „Die Kooperationen sind Teil unseres pädagogischen Konzeptes“, betont Eva Brandner, die Einrichtungsleitung der Kita Nievenheim. 

Tatsächlich leben die Teams die generationsübergreifende Arbeit in beiden Kitas. Erst vor kurzem waren die Mädchen und Jungen der Kita im „Haus der Familie“ als Sternsinger unterwegs. Die Kleinen haben den Segen gespendet und für einen guten Zweck gesammelt.  Das „Haus der Familie“ bietet sich an für eine intensive Vernetzung mit dem Mehrgenerationenhaus in der zweiten Etage, u.a. mit gemeinsamen Kinonachmittagen, Lesepatenschaften und Kunstprojekten. Die Einrichtungsleitung der Kita im Haus der Familie, Sarah Stutz, ergänzt: „Unser Austausch beinhaltet niedrigschwellige Angebote, die Jung und Alt zusammenbringen. Davon profitieren im Rahmen der Inklusion nicht zuletzt die Kinder mit Förderbedarf.“ 

Die gute Nachbarschaft in Nievenheim trägt ebenfalls Früchte. Zum Austausch gehören neben Spielen und Singen gemeinsame Feste. „Diese Aktivitäten stärken das soziale Miteinander und ermöglichen unseren Kindern wertvolle Erfahrungen im Umgang mit älteren Menschen, während die Seniorinnen und Senioren von der Lebendigkeit und Offenheit der Kinder profitierten“, so Eva Brandner, Leiterin der Kita-Nievenheim.

„Es ist unsere Stärke als Caritas, spartenübergreifend in unseren rund 80 sozialen Diensten die Generationen miteinander zu verbinden. Das entspricht unserer Idee des Miteinanders und schafft eine ebenso friedliche wie kreative Atmosphäre“, sagt Caritas-Vorstandsvorsitzender Hermann Josef Thiel. „Das Schöne ist, dass die Generationen voneinander lernen und ein Verständnis füreinander entwickeln“, so sein Vorstandskollege Benjamin Lampa.