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Erfolgsmodell wird fortgeschrieben

Kurz nach der Vertragsunterzeichnung im Park des historischen Ständehauses in Grevenbroich (von links): Caritas-Vorstand Benjamin Lampa, Kreisdirektor Dirk Brügge, Philipp  Alfken, Fachbereichsleiter Suchtkrankenhilfe.
Datum:
15. Juli 2026
Von:
Caritas Rhein-Kreis Neuss

Der Rhein-Kreis Neuss und die Caritas im Rhein-Kreis Neuss haben ein bewährtes Hilfesystem für Menschen mit Suchterkrankungen nachhaltig gesichert und weiterentwickelt. Im Blauen Salon in Grevenbroich haben Kreisdirektor Dirk Brügge und Caritas-Vorstand Benjamin Lampa eine Vereinbarung unterzeichnet. Das Vertragswerk schafft eine moderne und verlässliche Grundlage für die Fortführung eines Unterstützungsangebotes der Caritas Suchtkrankenhilfe. „Damit ist eine wichtige Weiterentwicklung und langfristige Absicherung der Suchtberatung für Menschen im SGB-II-Bezug auf den Weg gebracht worden“, sagt Kreisdirektor Dirk Brügge. 

Der Rhein-Kreis Neuss und die Caritas sind sich einig, dass die seit 2005 bestehende Zusammenarbeit zwischen Rhein-Kreis Neuss, Jobcenter und Caritas ein essentieller Bestandteil sozialer Teilhabe und beruflicher Integration ist. „Wir freuen uns, die gute Zusammenarbeit im Sinne der Menschen im SGB-II-Bezug mit suchtbezogenen oder psychosozialen Unterstützungsbedarfen fortführen zu dürfen“, berichtet Benjamin Lampa. „Schließlich verfügt unsere Suchtkrankenhilfe über eine langjährige suchtspezifische Expertise, in der qualifizierte Fachkräfte in etablierten Beratungsstrukturen tätig sind.“

Philipp Alfken, Fachbereichsleiter der Suchtkrankenhilfe bei der Caritas Rhein-Kreis Neuss, stellt die Zielrichtung der Weiterentwicklung dar: „Uns geht es um Stabilisierung, Klärung der Lebenssituation, Motivation, Vermittlung passender Hilfen und gesellschaftliche Teilhabe der betroffenen Menschen.“ Die Verbesserung der Chancen auf Arbeit könne ein folgerichtiger Schritt sein.